Abwehren statt Sortieren
Der Möbel-Prospekt – ein Vergleich
Stellen Sie sich vor, Sie erwarten einen bestimmten Werbeprospekt einer Möbelfirma. Der Postbote wirft Ihnen diesen Prospekt eines Morgens in den Postkasten – und mit ihm zusammen zweihundert andere Werbeprospekte, die alle an Sie adressiert sind und von denen Sie keinen einzigen bestellt haben. Ihr Postkasten quillt nun über und kann keine „vernünftige" Post mehr aufnehmen. Davon abgesehen: Hatten Sie an diesem Morgen nicht etwas anderes vorgehabt, als ausgerechnet Werbeprospekte auszusortieren? Das jedoch ist in überspitzter Form die alltägliche Spam-Situation.
Die unerwünschten Prospekte müssen Sie nicht nur aussortieren, Sie müssen sie auch irgendwo ablegen oder speichern. Und bei aller Sortiererei kann es Ihnen passieren, dass Sie den einzigen erwünschten Prospekt der Möbelfirma versehentlich zum Altpapier ordnen! Der ganze Aufwand ist dann umsonst gewesen.
NoSpamProxy übernimmt für Sie die Rolle eines Türstehers, der Ihren Postkasten bewacht. Ein Türsteher, der mitdenkt: Er prüft genau, was für Prospekte der Postbote in Ihren Postkasten werfen möchte. Unerwünschte Prospekte sortiert der Türsteher nicht bloß aus, er drückt sie dem Postboten wieder „aufs Auge". Nur den „guten" Prospekt nimmt der Türsteher vom Postboten an und legt ihn selbst in Ihren Postkasten. Ihr Postkasten bleibt frei für wirklich wichtige Post.
Das Beste daran: Sie können währenddessen in Ruhe frühstücken - von dem „Papierkrieg" vor Ihrer Haustür bekommen Sie nichts mit.
NoSpamProxy arbeitet wie ein vorgeschalteter Server, der eine eigene zweite Verbindung zu Ihrem Mailserver aufbaut. NoSpamProxy puffert nur so viel der ankommenden E-Mail, wie für die Spam-Prüfung erforderlich ist. Die E-Mail wird dekodiert und geprüft; bei Bewertung als Spam wird die angefangene E-Mail sofort abgelehnt.
Das NoSpamProxy-Prinzip ist ebenso einfach wie überzeugend. Aus der frühzeitigen Abwehr resultiert eine Reihe von Vorteilen:
Ihr Mailserver wird gar nicht erst mit den Spam-E-Mails belastet. Rechnerkapazitäten und Posteingänge bleiben frei, Sie sparen Transfervolumen und die damit entstehenden Transferkosten.
Jede abgeblockte E-Mail erzeugt eine Unzustellbarkeits-E-Mail („NDR") durch den einliefernden Mailserver. Dies bedeutet: Die E-Mail ist offiziell abgelehnt und gilt als nicht zugestellt. Somit kann der Absender nicht belegen, dass die E-Mail bei Ihnen angekommen ist. Und das bewahrt Sie nicht nur vor Verständigungsproblemen und unliebsamen Überraschungen, sondern im Ernstfall auch vor rechtlichen Konsequenzen.
Die „NDR"-E-Mail wird nicht von Ihrem Mailserver erstellt, sondern vom Mailserver des Absenders! Dies schont wiederum Ihre Systemressourcen. Die „NDR" enthält zudem eine aussagekräftige Fehlermeldung, warum die E-Mail nicht angenommen wurde.
Manuelle Nachbearbeitung von Quarantäne-E-Mails entfällt. Viele andere Systeme lagern verdächtige E-Mails in einer Quarantäne – versehentlich einsortierte „gute" E-Mails können nur mit hohem Aufwand wieder gefunden werden. Diesen Aufwand können Sie sich mit NoSpamProxy ersparen. Wenn eine „gute" E-Mail geblockt werden sollte, verschwindet diese E-Mail nicht einfach; der Absender erhält eine „NDR"-E-Mail und kann darauf reagieren.
Ihre Mailarchive werden nicht mit Spam belastet. Denn dieser wird schon vor dem Empfang abgelehnt. Daher muss auch kein „Datenmüll" archiviert werden.
Viele Spammer reagieren immer schneller und versierter auf neue Schutzmethoden. Dies bedeutet, dass statische Spam-Filter kurzfristig mitunter sehr erfolgreich arbeiten – und dennoch morgen schon nutzlos sein können.
Ein effektiver Spam-Schutz muss intelligent, flexibel und lernfähig sein, um wirklich zu greifen. Er sollte nicht nur vor unerwünschten E-Mails schützen. Mindestens genauso wichtig ist es, dass er „gute" E-Mails korrekt bewertet. Eine Quote von 98 % geblockter Spam-E-Mails klingt gut – nur schadet sie mehr als sie nützt, wenn dabei wichtige „gute" E-Mails versehentlich mitgeblockt werden oder im falschen Ordner landen.
Und der Schutz sollte genauso individuell und vielseitig sein, wie es die Anforderungen Ihrer Geschäftsprozesse sind. Gleichgültig, ob Ihr Unternehmen 5 oder 5.000 Mitarbeiter hat.
Letztendlich sollte ein Schutz Ihr System und die Unternehmensabläufe nicht nur vor Spam bewahren, sondern auch vor unnützer Belastung des Systems – denn die Schonung Ihrer Ressourcen steht schließlich im Mittelpunkt.
Diese Anforderungen an einen intelligenten Spam-Schutz waren Antrieb zur Entwicklung von NoSpamProxy. Der Grundgedanke ist einfach: Im Gegensatz zu anderen Filtern wehrt NoSpamProxy Spam-E-Mails ab, bevor sie in Ihr System gelangen. Strikt nach dem Slogan: Abwehren statt Sortieren.
Mit immer ausgefeilteren Methoden versuchen Spammer, bestehende Schutzsysteme auszuhebeln und ihre „Botschaften" an den Adressaten zu bringen. Mit dem täglichen Aufräumen des Posteingangs ist es oft leider nicht getan; Spam bedeutet längst eine gravierende ökonomische Belastung für viele Unternehmen.
Spam wirkt störend auf die Geschäftsprozesse und bindet Mitarbeiter ebenso wie System-Ressourcen. Die ungewünschten E-Mails können zudem Ihre Mailserver erheblich beeinträchtigen und im Extremfall sogar lahm legen. Einige Spam-E-Mails haben darüber hinaus erhebliche kriminelle Energie. Sie können Inhalte und Anhänge aufweisen, die Ihr System angreifen oder ausspähen. Eine weitere besonders perfide Spam-Attacke ist der Versuch, Ihr System als Relay zu missbrauchen. Dann versenden Spammer E-Mails mit „Ihrem Namen"- und auf Kosten Ihrer Kapazität. Die Folge kann sein, dass seriöse E-Mail-Partner Ihre Domäne als Spam-Sender bewerten und wichtige Verbindungen unversehens gesperrt werden.
Nicht nur die „Angriffs"-Szenarien sind vielfältig und komplex; hinzukommt, dass Spam nicht immer gleich Spam ist. So verschieden die Interessen von Unternehmen sein können, so unterschiedlich kann die Bewertung einer E-Mail ausfallen. Ob Sie eine E-Mail-Werbung, einen Newsletter oder eine E-Mail mit chinesischen Schriftzeichen als Spam einstufen, sollten Sie selbst definieren können. Und genau das ermöglicht Ihnen NoSpamProxy.
Quelle: NoSpamProxy